Installation
Im Installationshandwerk unterscheidet man zwei gängige Lötverfahren: Hart- und Weichlöten.
Weichlöten erfolgt bei Temperarturen unter 450 °C, Hartlöten bei über 450 °C.
Weichlöten eignet sich besonders für Trinkwasser- und Heizungsinstallationen mit geringeren mechanischen Belastungen. Hierbei wird bleifreies Lot in Kombination mit Flussmittel oder Fittingslötpaste verwendet, um eine zuverlässige Verbindung zu schaffen.
Hartlöten sorgt für besonders stabile und belastbare Verbindungen. Es wird vor allem bei Gasleitungen oder industriellen Anwendungen eingesetzt. Dabei kommen Kupfer- oder Silberhartlote zum Einsatz, oft in Kombination mit Flussmittel. Speziell bei Kupfer-Kupfer-Verbindungen ist auch das flussmittelfreie Löten mit phosphorhaltigen Loten gängig.
Welche Löttechnik angewendet werden darf, wird durch die technischen Regelwerke des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) festgelegt. Eine fachgerechte Ausführung ist entscheidend für die Sicherheit und Langlebigkeit der Installation.
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Weichlöten in der Kupferrohrinstallation – so geht’s!
In diesem Video zeigen wir Schritt für Schritt, wie man Kupferrohre fachgerecht weichlötet. Erfahren Sie, welches Material Sie brauchen, und worauf Sie achten müssen, um eine dichte und sichere Verbindung herzustellen. Perfekt für Trinkwasser- und Heizungsinstallationen! Jetzt anschauen und informieren!
Weichlöten
Weichlöten mit CuRofix®3-Spezial und CuRotin®3
Qualität schafft Vertrauen
Für unsere Kunden möchten wir nur das Beste. Daher legen wir sehr viel Wert auf eine gleichbleibend hohe Qualität. Diesen Anspruch lassen wir jährlich durch die DEKRA mit der Zertifizierung DIN EN ISO 9001 offiziell bestätigen.
Kundenspezifische Anfragen
Unser erfahrenes Team steht Ihnen mit fachkundiger Beratung bei Ihren kundenspezifischen Anfragen zur Seite. Wir verstehen Ihre individuellen Bedürfnisse und arbeiten eng mit Ihnen zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen für Ihre Anforderungen zu entwickeln.
FELDER Recycling
Beim Metall „Zinn“ zählt die FELDER GMBH zu den TOP 3 Unternehmen mit Recyclingrohstoffeinsatz in Deutschland. FELDER Recycling beschäftigt sich ausschließlich mit dem Recycling zinnbasierter Lotabfälle und ist bereits seit Juni 2000 als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb zugelassen.
Lötverfahren in der Installation – sicher, langlebig und dicht
Die beiden Lötverfahren in der Installation zeichnen sich durch individuelle Anforderungen und Vorteile aus. Die Wahl des richtigen Lötverfahrens ist entscheidend für die Qualität, Dichtheit und Langlebigkeit der Rohrverbindungen. Geregelt wird dies durch die technischen Regelwerke des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.).
Erfahren Sie mehr über die beiden Lötverfahren in der Installation!
Weichlöten in der Kupferrohrinstallation
Laut dem Arbeitsblatt GW 2 sind „Kupferrohre in Trinkwasser-Installationen im Abmessungsbereich bis einschließlich 28 mm weich zu löten“. Im Installationshandwerk wird zum Weichlöten eine Kombination aus dem bleifreien Lot Sn97Cu3 (Cu-Rotin®3) bzw. Sn97Ag3 (Cu-Rotin®4) in Form von Massivdraht und Flussmittel (Cu-Roflux®3) bzw. Fittingslötpaste (Cu-Rofix®3/4-Spezial) (bestehend aus pastösem Flussmittel und bleifreiem Lotpulver) angewendet.
Produktgruppen:
- Fittingslote
- Lötpasten Kupferrohrinstallation
- Flussmittel Kupferrohrinstallation
- Zubehör allgemein
Hartlöten in der Kupferrohrinstallation
Auch für das Hartlöten in der Trinkwasserinstallation sind Lote und Flussmittel in den DVGW Arbeitsblättern GW 2 und GW 7 beschrieben. Das Hartlöten ist ab einem Rohrdurchmesser von 35 mm zulässig. Beim Kupfer-Kupfer-Hartverbindungen ist das flussmittelfreie Löten mit phosphorhaltigen Loten CuP 179 (Cu-Rophos®94) und CuP 279 (Cu-Rophos®2) zulässig und gängig. Im Arbeitsblatt GW 7 ist für das Hartlöten ein Flussmittel des Typs FH 10 (Cu-Rosil®) zu verwenden. Die Silberlote Ag 134, Ag 145 und Ag 244 sind ebenfalls verwendbar.
Produktgruppen:
- Kupferhartlote
- Silberhartlote
- Hartlötflusssmitel
- Zubehör allgemein